Do.
21.05.
Beginn: 20h
Lost In Kiev
Pray For Sound & MMTH



Eintritt: 12 €  Location: Halle

Tickets bei TixforGigs

 

„Lost In Kiev haben sich für ihr neues Album eine Selbstbeschränkung auferlegt: keine allzu ausschweifenden Nummern mehr, die Stücke sollen direkter auf den Punkt kommen. Fast schon ungewöhnlich in einem Genre wie Postrock, welches für seine ausgedehnten, bisweilen langatmigen Kompositionen bekannt ist. Man kann den Schritt nur gutheißen!


Und die Franzosen haben ihr Ziel erreicht. Zwischen vier und sechs Minuten spielt sich alles ab, Langeweile kommt keine auf. Im Gegenteil, man verbreitet durchgehend wohlklingende Faszination. Und obwohl man ein ganzes Füllhorn an Sounds verarbeitet, fließt alles schön ineinander. Anno 2019 scheint man verstärkt auf ausgedehnte Synthesizer-Flächen zu setzen. Gerne im altmodischen 80er-Jahre-Gewand, was für ausgleichende, beruhigende Momente zwischen den lauten und schweren Momenten sorgt.

Denn Lost In Kiev haben es nicht verlernt Schwere zu erzeugen. Allerdings wird dieses Stilmittel nur punktuell eingesetzt, was das Ganze noch etwas intensiver macht. Ansonsten versteht man sich auf das Erzeugen von den Hörer umhüllenden Klangflächen. Der stimmungsvolle Einsatz von Stimmsamples sorgt für ein weiteres Plus an Atmosphäre. Dazu muss man sagen, dass die Band jene selbst aufgenommen und nicht nur anderswo „ausgeborgt“ hat.

Die Musik von Lost In Kiev ist geprägt von Melancholie und Dramatik und bietet den richtigen Soundtrack für das eigene Kopfkino, welches sich unweigerlich einstellt, wenn man „Persona“ auflegt. Das dritte Album der Band ist ein rundum gelungenes Hörerlebnis, welches am Jahresende durchaus im Rennen um das Beste, instrumentale Postrock-Album eine Rolle spielen dürfte.“ (handwritten-mag.de)

„Nach dem experimentellen „Waiting Room“ wollten Pray For Sound wieder zurück zum klassischen Storytelling-Post-Rock ihrer vorangegangenen Alben. Eine schwere Rückenverletzung setzte Nick Stewart beinahe außer Gefecht, das Songwriting machte die Schmerzen halbwegs erträglich. So entschloss sich das Quartett aus Boston, eine Platte zu schreiben, welche die Höhen und Tiefen dieser Phase reflektierte. „Waves“ setzt auf neue Innovationen und so manche Überraschung, ohne dabei die Wurzeln zu vernachlässigen.

Analoge Synthis, dezent poppige Untertöne und Klänge, die man von deutlich radiofreundlicheren Bands wie The 1975 oder The Naked And Famous kennt, halten nun Einzug. Und doch klingen Pray For Sound wie Pray For Sound.“ (demonic-nights.at)

„MMTH is eine instrumentale Rock-Band aus dem hohen Norden, genauer aus Ostfriesland und Oldenburg. Der Vierer entstand im April 2016 und nach ca. 1,5 Jahren veröffentlichte die Band in Eigenregie ihr Debütalbum ‚Paternoster‘ auf CD, Tape und in digitaler Form. Das Album wurde kurz darauf vom VISIONS zum Demo des Monats ernannt: „Auf dem Debütalbum Paternoster dringen MMTH duldsam und tief in ihren instrumentalen Kosmos ein (…) Für Fans von Mogwai und Ozeansize.“ (Visions)

 

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